Der mobilewebguide als Progressive Web App (PWA)

Die Idee einer echten Web App = Mobile First

Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um ins Internet zu gelangen. Will man neben einer responsiven Webseite auch noch mit einer (nativen) App glänzen, wird es schnell teuer.

Unsere mobilewebguide kombiniert die Vorteile einer benutzerfreundlichen App mit den Vorteilen einer Website und ist insgesamt deutlich günstiger als zwei parallele Systeme. Die gesamte Benutzerführung des mobilewebguide wurde darauf ausgerichtet, die mobile Nutzung so einfach und intuitiv im ‚Look and Feel‘ einer App wie möglich zu gestalten.

Der mobilewebguide funktioniert unabhängig von iOS und Android und muss nicht aus einem App Store geladen werden. Er ist sofort bei Aufruf der URL oder des QR-Codes einsatzbereit und funktioniert auf jedem Smartphone, Tablet und Desktopgerät.

Die Hürde, eine App zu installieren, ist für die Nutzer meist viel höher, als nur eine Webseite aufzurufen und auf Wunsch ein Homescreen Icon hinzuzufügen.

Die Besonderheiten einer Progressive Web App

Der mobilewebguide ist eine sog. Progressive Web App (PWA). Progressive Web Apps (PWA) sind mobil nutzbare Weblösungen, die die vorteilhaftesten Eigenschaften von App und Webseiten in einem System vereinen.

Die PWA kann mit jedem Endgerät über das Internet aufgerufen werden. Da es sich um eine Weblösung handelt, wird die PWA über den Browser geladen und auch in Suchmaschinen gefunden.

Die App funktioniert unabhängig von iOS und Android und muss nicht aus einem App Store geladen werden. Sie ist sofort bei Aufruf der URL oder des QR-Codes einsatzbereit und funktioniert auf jedem Smartphone und Tablet. Ein automatisch generierter QR-Code verbindet die App mit Ihren Printmedien wie Anzeigen, Geschäftspost oder Schilder.

Die PWA verfügt über App Funktionen einer nativen App, wie z.B. Add to Homescreen, Pushnachrichten empfangen und Offline Modus. Diese Funktionen sind abhängig vom jeweiligen Browser und dem Betriebssystem des Endgerätes.

Die PWA-Technik wurde von Google entwickelt. Android unterstützt alle PWA Funktionen. Android hat einen Marktanteil in Deutschland von 80,5 %. Mit einem Marktanteil von 18,8 % wird Apple vermutlich bald nachziehen müssen.

Schnelle Ladezeiten

Über Instant Loading werden schnellere Ladezeiten mithilfe von perfektem Caching und Service Workern für geringere Bounce-Rates beim Laden der Seite ermöglicht.

Add-to-Homescreen Funktionalität

Die Add-To-Homescreen Funktionalität kann mit den meisten Webbrowsern genutzt werden (Technik wird von iOS/Apple noch nicht unterstützt).

Das App-Icon kann auch auf dem iPhone gespeichert werden, unabhängig von der automatischen Funktion „Add to Homescreen“ beim Aufstarten der PWA. Im Safari-Browser gibt es im unteren Menü die Funktion „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Push-Nachrichten

Push-Nachrichten sind von nativen Apps bekannt. Inhaber der PWA können Nutzer damit auf Aktionen, Rabatte oder Events aufmerksam machen und so die Interaktionsrate steigern (Technik wird von ios/Apple noch nicht unterstützt).

Suchmaschinen

Die Auffindbarkeit in Suchmaschinen funktioniert wie bei einer „herkömmlichen“ Website, man kann sie tracken und über Schlagworte suchen.

 

#progressivewebapp #pwa #mobilefirst

interaktive Gemeinde App / Bürger App

Eine Gemeinde geht interaktiv online!

Bereits seit mehr als 2 Jahren beschäftigt sich eine ehrenamtliche Projektgruppe in Wardenburg damit, wie das Gemeinde- und Gemeinschaftsleben für alle Wardenburger Bürgerinnen und Bürger virtuell gestärkt werden kann.

Die Ausgangsituation:

In der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg leben rund 17.000 Einwohner/innen.

Es gibt zahlreiche Vereine mit ihren vielfältigen Angeboten und Terminen, interessante touristische Ziele und wichtige Informationen aus den Einrichtungen der Gemeinde, Schulen und Kindergärten.

Zudem gibt es Ärzte und Apotheken mit ihren Notdienstplänen und den öffentlichen Nahverkehr mit seinen aktuellen Fahrplänen. Es gibt kunstschaffend Tätige, Handwerker, freiberuflich Tätige, Gewerbetreibende, Einzelhandel, Großhandel, Industrie und sonstige Unternehmen mit ihren vielseitigen Angeboten, Neuigkeiten und Terminen.

Und da sind die Einwohner, die zunehmend ihr Smartphone oder ihren Computer für die Informationsgewinnung nutzen.

Die Idee:

Es ist also längst Zeit, alle Informationen auch in der „virtuellen Gemeinde Wardenburg“ als Bürger App gebündelt anzubieten, haben sich die Mitglieder der Projektgruppe Wardenburg-App gedacht und die Arbeit aufgenommen, um eine interaktive Plattform umzusetzen, die sowohl zu Hause auf dem Heimcomputer als auch mobil auf Laptop, Tablet oder Smartphone genutzt werden kann.

Eine geeignete Software wurde sogar innerhalb der eigenen Gemeindegrenze gefunden. Bei der Wardenburg-App handelt es sich um den mobilewebguide der Firma Satelles aus Wardenburg/Südmoslesfehn – eine flexible, browserbasierte und mobil optimierte Progressive Web-App, die auch als vollumfängliche Webseite genutzt werden kann.

Das Projekt:

Die Wardenburg-App entsteht in einem breit gefächerten „Bottom-up“ Prozess – von Bürger für Bürger – in dem in den drei Arbeitskreisen Wirtschaft, Marketing, Gemeinschaft, über mehrere Monate gemeinsam an der Realisierung eines integrierten digitalen Konzeptes gearbeitet wurde.

Die Strukturen der Kommunikation und Verwaltung wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitern aufgebaut, die auch die Akquise und Schulung der Partner – wie Unternehmen, Vereine und Initiativen – betreiben.

Die teilnehmenden Akteure bekommen eigene Zugänge zum Redaktionssystem und können ihre Profilseite sowie Veranstaltungen, Angebote und Neuigkeiten eigenständig einstellen und so aktiv auf sich aufmerksam machen.

In den kommenden Monaten wird noch eine Vielzahl von Inhalten und Akteuren auf dieser interaktiven Plattform hinzukommen. Mittelfristig soll auch eine Person gefunden werden, die sich professionell um die Gemeinde App kümmern wird, um die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad kontinuierlich zu steigern.

Aktueller Stand:

Seit dem 1. Oktober 2018 ist die „WardenburgApp+“ freigeschaltet und somit für die Öffentlichkeit sichtbar. Viele Gewerbebetriebe, Vereine, Initiativen und Einrichtungen haben sich bereits eingebracht und sind in der Bürger App vertreten. Hierdurch ist bereits jetzt ein buntes Bild der Gemeinde entstanden, welches einen Eindruck darüber vermittelt, welche Vielfalt die Gemeinde Wardenburg bietet.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Gemeinde App fertig und das Projekt nun abgeschlossen ist. Vielmehr ist es so, dass die technischen Voraussetzungen geschaffen und eine Basis an Inhalten zusammengetragen wurden. Der Prozess Wardenburg-App wird nun öffentlich sichtbar fortgeführt.

Alle noch nicht vertretenen Gewerbebetriebe, Vereine, Initiativen und Einrichtungen sind herzlich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen und so dazu beizutragen, die Gemeinde Wardenburg möglichst vollständig und lebendig abzubilden.

Resümee:

Durch dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt sind wir der festen Überzeugung, dass genau dieses Vorgehen für ländliche Gemeinden der richtige Weg ist, um aktive Daseinsvorsorge zu betreiben, den ortsansässigen Akteuren mehr Sichtbarkeit zu verleihen und ein besseres Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen.

Auch für Besucher, Neubürger und Rückkehrwillige ist eine gemeinsam genutzte Webseite + Web-App ein ideales Instrument, um sich ganzheitlich über den Ort zu informieren und sich aktiv ins Gemeindeleben zu integrieren.


Hier können Sie unseren die Gemeinde-App von Wardenburg auf verschiedenen Endgeräten gleich selbst ausprobieren:

Tablet und Desktopvariante hier klicken:  www.wardenburg-app.de

Gemeinde App oder Bürger App für Wardenburgoder zum Öffnen der mobilen Smartphone Variante:

Wardenburg App, Gemeinde Apphier ging es um: #gemeindeapp #bürgerapp #bottomup #digitalegemeinde

Dorf App – zur ‚digitalen Dorfbelebung‘

Dörfer, Dorfregionen und ländliche Gemeinden stehen in der heutigen Zeit vor der Herausforderung gute digitale Lösungen zu finden, damit Bürger und Akteure untereinander ideal vernetzt sind und so ein entscheidender Beitrag zur aktiven Daseinsvorsorge und gegen demographischen Wandel geleistet wird.

Dies gelingt oft am besten durch die Einbindung engagierter ansässiger Bürger, Vereine, Betriebe und Institutionen. Für ein aktives und zukunftsfähiges Dorfleben können über diesen Weg und mithilfe eines integrierten digitalen Dorfbelebungsinstruments, ganz neue Wege gegangen werden.

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Tourismusmarketing – Webseite und interaktiver digitaler Stadtrundgang in einem

Im digitalen Tourismusmarketing stehen Verantwortliche immer wieder vor der schwierigen digitalen Frage: brauchen wir eine einladende Webseite und zusätzlich eine separate App für die mobile Erkundung oder nur eine responsive Webseite für beide Zwecke? Wie Sie wissen, haben beide Varianten gewisse Vor- und Nachteile.

Der mobilewebguide ‚… zwei in eins‘ von satelles ist ein neuartiges System, mit dem die Vorteile beider Varianten vereint werden.

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Digitaler Stadtrundgang – wie und für wen genau

Falls Sie sich mit dem Gedanken eines digitalen Stadtrundganges beschäftigen, und sich vorab über Sinn und Nutzen vergewissern möchten, finden Sie hier hoffentlich einige nützliche Informationen, die Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Wir haben uns bei der Entwicklung unserer digitalen Lösung zuerst diese drei Fragen gestellt:

  1. Die Frage nach der Zielgruppe, oder für wen möchte ich so einen digitalen Stadtrundgang überhaupt erstellen?
  2. Die Frage nach einem besonders gelungenen und etablierten Beispiel?
  3. Die Frage nach der Technik, oder mit welcher Anwendung bekommt der Besucher einen bestmöglichen Nutzen?

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digitale Innenstadt – so kann es klappen

Die lokalen Stärken wie Service, Beratung, Nähe und Regionalität der ansässigen Unternehmen, das Bewusstsein, lokal zu kaufen, bekommt bei vielen Bürgern und Besuchern wieder eine höhere Bedeutung. Diese Entwicklung kann durch abgestimmte digitale Maßnahmen ideal unterstützt werden.

Ohne regionales Bewusstsein geht unseren Städten und Gemeinden ein Stück Lebensqualität verloren. Wir können mit einem gezielten und nutzerfreundlichen digitalen Stadtmarketing Gemeinden und Mittelzentren wiederbeleben, so aktive Daseinsvorsorge betreiben und sie dadurch wieder deutlich attraktiver machen.

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Regionaler Online Marktplatz – als digitales Schaufenster

Ein lokaler oder regionaler Marktplatz, lebt immer von Diversifikation, Kommunikation und Vielfalt. Wie im wirklichen Leben treffen hier Angebot und Nachfrage aufeinander, aber auch Gerüchte und Nachrichten, genauso wie Veranstaltungen, Events und Freizeitangebote. Marktplätze sind Tummelplätze des sozialen Lebens, wo Familien flanieren und sich Jugendliche treffen.

Sehenswürdigkeiten und Tourismus gehören zu einem solchen regionalen Marktplatz, wie Adressen von Vereinen und Produktangeboten mit Service des lokalen Einzelhandels. Der Mehrwert für die Nutzer entsteht nicht durch das reine Shoppingerlebnis, das bei amazon und eBay bereits ausreichend abgedeckt wird, sondern durch die lokale Verbindung zum eigenen Lebensumfeld und dem persönlichen Kontakt.

Ein digitales Schaufenster auf einer integrierten Plattform soll den Händler, Gastronom oder Dienstleister in seiner Vielschichtigkeit darstellen und sein Einzugsgebiet erweitern. Er soll die Leute an ein „Geschäft mit Seele“ erinnern: inhabergeführte Läden, die eine Stadt „lebenswert machen“ und in der Lage sind, persönliche Beratung, Qualität und Service zu liefern.


Beide Welten – sinnvoll vereinen

Der deutsche Konsument hat sich zu einem „hybriden Kunden“ gemausert: Beim Schaufensterbummel in der Innenstadt entdeckt er hübsche Schuhe, probiert sie an, schaut per Smartphone-App oder Browser nach, ob sie bei Zalando günstiger sind, und bestellt sie gleich oder später online – dieses Phänomen nennen Ökonomen „Showrooming“ oder „Web – rooming“. Die Umkehrung ist der „ROPOEffekt“: ROPO steht für „research online, purchase offline“, also für Netzrecherche zu Produktdetails und Käuferbewertungen vor dem eigentlichen Kauf im Ladengeschäft. Einzelhändler profitieren aber nur vom ROPO-Effekt, wenn Kunden im Web auch auf ihre Seite stoßen und nicht irgendwo online shoppen.

Wir brauchen im Grunde genommen den kooperativen Aufstand gegen Innenstadtverödung und zunehmende Profillosigkeit von Innenstädten. Getragen von allen Akteuren, Politikern, Händlern, Stadt-Marketing und Gewerbevereinen, der Immobilienwirtschaft und letztendlich vom Bürger selbst. Es geht darum das Beste aus beiden Welten, online und offline, zu vereinen.

Das bedeutet, eben nicht die Eröffnung eines reinen Online Marktplatzes mit Funktionen wie „Online Kauf mit Lieferung“, „Terminvereinbarungen“, „Click and Collect“ und „Retourenrückgabe“, der unverhältismäßig aufwändig zu erstellen und zu betreiben ist und nach neuesten Studien (siehe z.B. Hochschule Koblenz, Andreas Hesse, Januar 2018) von Gewerbetreibenden in dieser Form nicht weiterempfohlen wird.


Wettbewerbsfähigkeit – gezielt und ohne Aktionismus

Wer heute bei null anfängt, eine Webpräsenz aufzubauen, hat viel Arbeit vor sich. Die Seiten müssen sowohl auf dem Desktop als auch auf kleinen Smartphone-Displays schick aussehen, um den hybriden Kunden überall abzuholen. Dies kann mit einer lokalen gemeinsam genutzten, mobil optimierten Plattform gelingen und deutlich vereinfacht werden.

Wir glauben fest daran, dass jeder Händler seine Nische zu finden vermag mit der er in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig sein kann. Diejenigen, die über eine Präsenz in einem Online Marktplatz, einen ersten Schritt in die Onlinewelt machen und diese Nische noch nicht haben, können z. B. nach Produkten Ausschau halten, die andere nicht anbieten. Neben den Produkten oder Dienstleistungen der Unternehmen sind insbesondere der qualitative Inhalt und der grundsätzliche Nutzen der Inhalte (Aktualität, Relevanz, Anmutung und Lesbarkeit) auf der Plattform entscheidend.

Im Kern muss jede Stadt mit den eigenen örtlichen Begebenheiten einzeln analysiert, aufgebaut und betreut werden. Das macht den lokalen Online Marktplatz im Kern zu einem kontinuierlichen Projekt der lokalen Akteure und nicht externer Dienstleister oder Softwarehäuser. Wir unterstützen Sie gern beim gemeinsamen Aufbau eines tragfähigen und sinnvollen Konzepts.

Hier ging es um: #regionalerOnlineMaktplatz #digitalesSchaufenster #digitaleInnenstadt